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Martin Pfister, 23 Jahre alt, ausgebildeter Mediamatiker aus Kerzers FR. Diese Website betreibe ich hauptsächlich als Blog. Ziel ist es diesen scheiss Kasten aus layouttechnischen Gründen irgendwie zu füllen. Besser wohl du folgst mir auf Twitter oder besuchst mich persönlich zum Bier, bevorzugt im monumentalen Bar-Schloss "chez Seidi".

Aktuelle Artikel

2x DOK @ SF

1: Geheimsache Gotthardfestung. Kathrin Winzenried auf den Spuren des “Réduit national”

2: Die Madoff Affäre. Aufstieg und Fall einer Wall-Street-Legende -> Heute auf SF1

Und nochmal: Finanzmarktkrise

Heute, resp. gestern Abend gabs wieder verwirrende News.

1. ca. 80 Mrd. Dollar gehen als Dividende an die Aktionäre der gestüzten US Grossbanken.

2. ca. 40 Mrd. Dollar gehen als PK Beiträge an das Management.

Dividende? Wie ging das gleich… Nach Wiki: “Die Dividende ist der Teil des Gewinns, den eine Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre [... ] ausschüttet“. Öhm welche fucking Gewinne bitte!?

Erklärungsversuche gibts hier.

wir regeln das

regulieren und verbieten liegt derzeit voll im trend. rettung des finanzmarktes auf teufel komm raus. in england wurd das short-selling verboten. zack! jetzt noch weg mit futures und anderen derivaten und alles ist wieder in ordnung. oder?

ich hätte da auch eine idee, man könnte doch einfach allgemein das verkaufen von aktien verbieten, dann würden die kurse immer steigen, versprochen!

weiter schiessen v.a die bank und versicherungsaktien zurzeit oben aus, spätestens wenn die amis heute bestätigen, dass sie gestern auf drogen waren, werden die kurse wieder einbrechen.

update: sorry, bin jung und naiv. die meinen das ernst -.-

Fucking Monday

lol

und wenn ich schon dran bin link ich noch kurz drei weitere witze.

Die Lösung der Kreditkrise …

Die Verstaatlichung von Fannie Mae und Freddie Mac hab ich gestern resp. am WE verpasst. Aber so richtig konfus wurde es ja erst gestern:

Börsen-Euphorie nach US-Rettungsaktion

Mein bescheidenes kleines Finanzmarktweltbild steht Kopf. Die (Börsianer- /King -)Kapitalisten sind anscheinden schon so morallos geworden, dass sie, zur Sicherung ihres Geldes, mittlerweile schon Verstaatlichungen gut finden!? WTF? Hauptsache die Märkte bleiben “stabil”.. was haben die uns in der Schule angelogen… da hatte man immer das Gefühl, was für ein logisches und interessantes Konstrukt. Der Staat dürfe und solle nur ganz, ja gaaanz, ganz selten eingreifen…  wenn die Märkte versagen. Was macht der Staat wenn ein Markt komplett am Ar*** ist? Er kauft in also einfach auf. ok. aha.. klar.. o.O sry.

Wahrscheindlich war dieser Schritt schon der Richtige. Der Mittelstand kriegt nun ein neues Sauerstoffglas für die Beatmungsmaschine. Aber irgendwie bin ich doch enttäuscht von der häppchenweisen Absage, des unendlich freien Marktes in den USA.

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